Christian & Riccardo: Wer hinter Pure Selection steht

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Pure Selection ist nicht als „Projekt“ entstanden.
Sondern aus einer Haltung heraus.

Produkte sollen nicht nur gut klingen, sondern im Alltag der Gastronomie bestehen – und man soll wissen, wem man da eigentlich vertraut.

Hinter Pure Selection stehen zwei Gründer, die aus der Praxis kommen.
Christian Körting und Riccardo Tortora sind Köche. Und sie sind Händler. Das ist keine nette Kombination, sondern die Grundlage dafür, wie Pure Selection arbeitet. Mit Anspruch, aber ohne Show. Mit Nähe zum Produkt, aber auch mit Verständnis für Abläufe, Logistik, Verlässlichkeit und Verantwortung.

Dieser Beitrag ist ein Blick hinter die Marke. Auf die Menschen. Und auf das, was sie antreibt.

Zwei Wege – ein gemeinsames Verständnis

Christian und Riccardo haben unterschiedliche Hintergründe – und genau darin liegt eine Stärke.
Was sie verbindet, ist nicht ein Trend oder ein „Food-Konzept“. Es ist ein gemeinsames Verständnis von Qualität. Und von dem, was Gastronomie wirklich braucht.

Als Köche denken sie vom Teller aus:

  • Funktioniert ein Produkt in der Küche?

  • Ist es konstant?

  • Kann ich mich darauf verlassen – auch im Stress?

Als Händler denken sie vom System aus:

  • Wie kommt Qualität sauber in den Betrieb?

  • Wie bleibt sie verlässlich verfügbar?

  • Wie baut man Beziehungen auf, die länger halten als eine Saison?

Pure Selection entsteht genau in dieser Schnittstelle: zwischen Handwerk und Alltagstauglichkeit, zwischen Herkunft und Verfügbarkeit, zwischen Anspruch und Realität.

Warum „Koch sein“ nicht reicht – und warum es trotzdem der Anfang ist

Viele reden über Qualität.
Wer gekocht hat, merkt aber schnell, dass Qualität nichts Abstraktes ist. Man schmeckt sie. Man spürt sie. Man sieht sie in der Verarbeitung.

Christian und Riccardo haben beide erlebt, wie entscheidend Rohstoffe sind, aber eben doch nicht nur geschmacklich, sondern auch handwerklich durch beispielsweise Konsistenz, Fettgehalt, Textur, Schnitt, Reife, Lagerfähigkeit. Dinge, über die man selten spricht, die aber über Ergebnisse entscheiden.

Und gleichzeitig kennen sie die Realität hinter dem Kochen, aka Zeit, Personal, Kosten, Planbarkeit. Genau deshalb ist Pure Selection kein „romantischer Einkaufskorb“, sondern eine Auswahl, die sich bewähren muss.

Von der Idee zur Verantwortung – Sunn Farm als Fundament

Ein zentraler Schritt auf dem Weg von Pure Selection war die Übernahme der Sunn Farm AG, spezialisiert auf Eier, Eiprodukte und Pasta.

Das ist wichtig, weil es zeigt: Pure Selection startet nicht mit einem Versprechen, sondern mit Substanz.
Sunn Farm ist heute als Marke/Label in Pure Selection eingebettet – und bleibt in ihrem Kern erhalten mit handwerklicher Produktion, ihren Prozesse und verlässlicher Qualität.

Für Christian und Riccardo bedeutet das auch Verantwortung zu tragen.
Nicht nur für eine Marke, sondern für Menschen, Abläufe, bestehende Partnerschaften und Standards, die nicht „neu erfunden“, sondern sauber weitergetragen werden müssen.

Italien, Apulien und der Maßstab für Auswahl

Bevor vieles sichtbar wurde, waren die Gründer unterwegs.
Der erste Weg führte nach Italien, auch nach Apulien, Riccardos Heimat. Nicht, um „italienisches Flair“ einzukaufen, sondern um Manufakturen kennenzulernen, die ihre Arbeit ernst nehmen.

Dort geht es um Produkte wie Antipasti, Creme und Pesto.
Aber eigentlich geht es um etwas anderes, nämlich um Vertrauen. Und um Maßstäbe.

Denn wer mit Produzenten arbeitet, die nicht um die Ecke sind, muss noch genauer hinschauen:

  • Wie wird gearbeitet?

  • Wie wird mit Rohstoffen umgegangen?

  • Wie stabil ist die Qualität über Chargen?

  • Wie ehrlich ist die Kommunikation, wenn etwas nicht klappt?

Gerade auf Distanz ist Vertrauen keine Gefühlsfrage. Es ist ein Ergebnis aus Handwerk, Haltung und Verlässlichkeit.

Zwischen Küche und Zoll – warum Qualität auch Organisation braucht

Gute Produkte zu finden ist eine Sache.
Sie sauber in die Schweiz zu bringen, eine andere.

Import aus der EU bedeutet rechtliche Anforderungen zu prüfen, Deklarationen, Prozesse, Logistik zu klären.
Das it alles andere als glamourös, aber entscheidend.

Pure Selection will genau hier sauber arbeiten und es nicht „irgendwie reinkriegen“, sondern so, dass Gastronomie sich darauf verlassen kann. Denn am Ende trägt nicht der Produzent die Konsequenz im Service, sondern die Küche.

Was die beiden als Gründer ausmacht

   Christian

Christian bringt Struktur, Konsequenz in Entscheidungen und eine tiefe Verwurzelung in der Gastronomie.
Er denkt in Abläufen und in Verlässlichkeit – nicht, um kreativ zu bremsen, sondern um Qualität planbar zu machen. Wenn etwas ins Sortiment kommt, muss es sich im Alltag bewähren. Punkt.

Typisch Christian:

  • Klarheit vor Komplexität

  • Verlässlichkeit vor „Story“

  • Qualität, die wiederholbar ist

     Riccardo

Riccardo denkt aus Beziehung heraus.
Er sucht nicht „den besten Produzenten“, sondern die richtige Verbindung von Handwerk, Haltung, Augenhöhe. Er ist schnell, direkt, emotional klar und trotzdem nicht sentimental. Wenn er Ja sagt, meint er es.

Typisch Riccardo:

  • Nähe zum Menschen hinter dem Produkt

  • Klarer Qualitätsinstinkt

  • Vertrauen – aber nicht blind, sondern geprüft

Zusammen ergibt das eine Dynamik, die man selten sieht:
Kopf und Bauch. Stabilität und Instinkt. Beziehung, Beziehung, Beziehung. Beide mit Küche im Rücken. Beide mit Verantwortung im Blick.

Pure Selection heute – und was als Nächstes kommt

Pure Selection ist live – und bewusst nicht „fertig“.
Denn Auswahl wächst. Beziehungen wachsen. Und ein Sortiment ist kein Katalog, sondern eine Entwicklung.

Aktuell sind Produkte über persönliche Bestellung erhältlich.
Dazu kommt Zeit für konzeptionelle Beratung rund um die Gastronomie.

Und vor allem: Lust auf Austausch.
Auf Treffen, Gespräche, gemeinsame Ideen. Pure Selection will nicht nur liefern, sondern verbinden.

Pure Selection ist nicht „eine Marke für Lebensmittel“.
Es ist eine Haltung zur Auswahl – getragen von zwei Gründern, die wissen, wie Küche funktioniert und wie Vertrauen entsteht.

Christian und Riccardo bauen nicht auf Lautstärke, sondern auf Praxis.
Und genau so sollen auch die nächsten Schritte aussehen: sauber, verlässlich, mit Respekt für Produkt und Mensch.

 


Du möchtest Christian und Riccardo kennenlernen oder über Produkte, Zusammenarbeit oder Sortimentsaufbau sprechen?
Dann melde dich – wir freuen uns auf den Austausch.

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